Termine 2018

Ein Cembalo für den König

Sonntag, 25. November 2018, 16:00 Uhr

Maximilianmuseum, Felicitas-Saal, Augsburg

Jean Denis ist in großer Aufregung. Er wurde auserwählt, ein Cembalo für den Sonnenkönig Louis XIV bauen zu dürfen. Doch es muss einzigartig, neuartig und perfekt sein! Dafür hat er ein ganzes Jahr Zeit. Also packt Jean sein Werkzeug, ein Notizbuch und ein wenig Kleidung ein und macht sich auf den Weg. Sein Ziel: Italien, Deutschland, England und die Niederlande. Auf seiner Reise erlebt er nicht nur vieles, sondern hört auch Barockmusik der verschiedenen Länder. Danach wird sein Cembalo bei einem großen Ball in Versailles vorgestellt. In diesem Konzert treten auch die Teilnehmer des Barocktanzkurs auf.

Ausführende: aTunes: Anne-Kathrin Abel, Gesang – Sophia Rieth und Maria Wegner, Blockflöten – Markus Guth, Cembalo

Ein Konzert in der Reihe „Die Fugger und die Musik“ der Regio Augsburg in Kooperation mit FAMA e.V.
Karten: 10,00 Euro, Verkauf online unter www.reservix.de und an Nachmittagskasse


Wie ein König tanzt

Samstag, 24. November 2018, 10:00 – 13:30 Uhr

Ballett & Tanzakademie Daniel Záboj, Morellstr. 33, Augsburg

Barocktanzkurs für Kinder ab 5 Jahren

Habt Ihr schon mal getanzt wie ein König vor etwa 300 Jahren? Gemeinsam reisen wir durch die Zeit an das pompöse, prächtige Schloss Versailles zu dem Sonnenkönig Louis XIV. Mit Tanzmeister Daniel Záboj lernen wir so einige Tanzschritte, tauchen ein in das Leben dort und tanzen dann zu einer echten Barockband, den aTunes. Beim Konzert am nächsten Tag im Maximilianmuseum führen wir zusammen einen Tanz auf. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Ausführende: aTunes: Anne-Kathrin Abel (Gesang), Sophia Rieth und Maria Wegner (Blockflöten), Markus Guth (Cembalo)
In Kooperation mit der Ballett und Tanzakademie Daniel Záboj und FAMA e.V.

Preis / Kind: 29,00 Euro – jedes weitere Geschwisterkind 20,00 Euro. Weitere Infos und Anmeldung bis 10.11.2018 per Mail an zabojballett@gmail.com


Barocco Fiorentino

Samstag, 20. Oktober 2018, 19:00 Uhr

Schaezlerpalais, Katharinenkirche, Augsburg

Barockmusik aus Florenz – Francesco Maria Veracini zum 250. Todesjahr

Francesco Maria Veracini (1690-1768), Schüler des Florentiner Domorganisten Giovanni Maria Casini, war Musiker am Hofe des Prinzen Ferdinando de Medici. Nach dessen Tod wirkte er in Venedig, Düsseldorf, London und schließlich Dresden. Dort widmete er Prinz Friedrich August die “12 Sonate per flauto o violino solo e basso”, von denen eine Auswahl im Konzert erklingen wird, neben Werken aus Veracinis Umfeld von Georg Friedrich Händel aus des-sen Florentiner Zeit sowie Flötensonaten von Diogenio Bigaglia. Veracinis Verhalten wurde als arrogant und exzentrisch überlie-fert, Charles Burney berichtet 1789, dass er als „capo pazzo“ – als launischer, verrückter Kopf tituliert wurde. Als besonderer Reiz wird bei diesem Konzert ein Nachbau des pianoforte Cristofori als ContinuoInstrument verwendet, das 1700 im Inventar der Musikinstrumentensammlung des Medici-Prinzen als Neu- Erfindung aufgeführt wird, ein arpicimbalo di nuova inventione che fa il piano e il forte.

Ausführende: Iris Lichtinger, Barockblockflöten – Pavel Serbin, Barockcello – Ella Sevskaya, Cristofori-Hammerflügel

Konzert im Rahmen der Sonderausstellung „Florentiner Malerei des Barock – The Haukohl Family Collection“ im Schaezlerpalais


L’Art de toucher le clavecin

Sonntag, 23. September 2018, 17:00 Uhr

Schaezlerpalais, Rokokofestsaal, Augsburg

zum 350. Geburtsjahr von François Couperin

François Couperin, 1668 in Paris geboren, zählt unstrittig zu den bedeutendsten Komponisten des Barock. Neben zahlreichen kam-mer- und kirchenmusikalischen Werken bezaubern seine Kompositionen für Cembalo, zwischen 1713 und 1730 in vier Büchern in Paris im Druck erschienen, durch geradezu impressionistisches Ko-lorit. Ähnlich wie sein etwas jüngerer Zeitgenosse Antoine Watteau „skizzierte“ und „portraitierte“ Couperin Schäfer- und Carnevalszenen, galante Feste, ländliche Vergnügungen und Szenen von fahrenden Spielleuten. Spielten im ersten Buch noch traditionelle Suitensätze wie Allemande und Courante eine formgebende Rolle, so überwiegen im 3. und 4. Buch Charakterstücke mit zum Teil my-steriösen Namen. Als Maître de Clavecin du Duc de Bourgogne war er Cembalolehrer der Prinzessinnen und Prinzen. In seinem knapp gefassten Lehrwerk L’Art de toucher le clavecin vermittelt Couperin wichtige und interessante Aspekte des Cembalospiels.

Ausführender: Michael Eberth, Cembalo


Spielwiese

Freitag, 18. Mai 2018, 10:00 Uhr

Kulturhaus abraxas, Augsburg

Ein Konzert für Grundschulkinder im Rahmen von „KLINGKLANGGLORIA – Das Mozartfest für Kinder“
Macht Spiele! aTunes laden ein auf eine musikalische Spielwiese. Wolfgang Amadeus und seine Freunde sind auch da. Die zu bewältigenden Aufgaben sind nicht immer leicht, aber der Spaß dafür umso größer. Kommt und tobt euch mit uns aus!

Ausführende: aTunes: Anne-Kathrin Abel, Gesang – Sophia Rieth und Maria Wegner, Blockflöten – Markus Guth, Cembalo

Im Auftrag von „MEHR MUSIK!“ und in Kooperation mit FAMA e.V. Eintritt: 5,00 Euro / Kind (Lehrkräfte frei); Kartenreservierung: Kulturhaus abraxas, T (0821) 324 6355


La Spagna

Freitag, 27. April 2018, 19:30 Uhr

Sonderkonzert im Fugger & Welser Erlebnismuseum, Augsburg

Musik der Kolonialmacht Spanien im 16. und 17. Jahrhundert

La Spagna ist der Name einer berühmten Weise, die vom 15. bis zum 17. Jahrhundert in ganz Europa gespielt und von vielen Komponisten als Vorlage benutzt wurde, so auch von Antonio de Cabezon und Diego Ortiz, der als Spanier in Rom lebte. Im Spanien der Re-naissance wurde die Musik der franko-flämischen Vokalpolyphonie gepflegt. Josquin des Prez`„Mille Regretz“, das Lieblingslied von Kaiser Karl V, darf nicht fehlen, es zeigt die Wichtigkeit der Musik für den großen Herrscher, der die Künste sehr förderte. Ein großer Einfluss, der aus Spanien nach Europa kam war die Gitarre, darauf wird Musik von Gaspar Sanz zu hören sein, ebenso wie temperamentvolle Musik im Zusammenspiel mit der Blockflöte.

Ausführende: Iris Lichtinger, Renaissance- und Barockblockflöten – Axel Wolf, Laute und Barockgitarre

Ein Konzert der Reihe „Die Fugger und die Musik“ der Regio Augsburg Tourismus GmbH in Kooperation mit FAMA.


Musikalische Stadtführung

Samstag, 21. April 2018, 14:30 Uhr und 22. September 2018

Musik des 16. und 17. Jahrhunderts mit dem Ensemble Dulcisonantes unter der Leitung von Angelika Radowitz. Weitere Informationen finden Sie ab Ende Januar 2018 auf unserer Website.


Die Zisterzienser und das Tor zur Welt

Samstag, 8. April 2018, 20:00 Uhr

Kirche Sankt Moritz, Augsburg

Musik der Klöster Europas

Das Programm porträtiert den Mystiker und Zisterziensermönch Bernhard von Clairvaux und zeigt gleichzeitig die auf Schlichtheit und Purismus bedachten einstimmigen Gesänge der frühen Ordensgemeinschaft. Die Musik der Zisterzienser ist uns in Prachthandschriften wie dem Codex Gisle aus dem Zisterzienserinnenkloster Rulle, dem Wonnetaler Graduale aus Kenzingen, so wie den wiedergefundenen Graduale-Handschriften aus Kloster Marienthal erhalten. Aus der Spätzeit der Zisterzienser ist uns der berühmte Codex Las Huelgas mit mehrstimmige Musik aus dem Zisterzienserinnenkloster Santa Mariá la Real de Las Huelgas in Burgos, Spanien erhalten geblieben.

Ausführende: PER-SONAT: Sabine Lutzenberger, Sopran und Leitung – Tobie Miller, Sopran und Drehleier – Christine Mothes, Sopran – Baptiste Romain, Fidel


Mond und Venus

Samstag, 3. März 2018, 19:00 Uhr

Schaezlerpalais, Katharinenkirche, Augsburg

Deutsche Barocklieder

Das Programm „Mond und Venus“ mit deutschen Liedern und Instrumentalmusik des 17. Jh. spiegelt die innere Haltung der Gesellschaft im Frühbarock wider. Komponisten wie Johann Nauwach, Franz Tunder, Matthias Weckmann, Adam Krieger, Johann Erasmus Kindermann und Johann Christoph Bach vertonen Dichtungen der Zeitgenossen, die gerne Naturphänomene als Metaphern wählten und den Menschen einem unberechenbaren, wechselvollen Schicksal ausgeliefert zeigen. Die bis zur Antike reichende Verbindung von Philosophie, Musiktheorie und Theologie, die Vorstellung von Musik als Abbild der kosmischen Sphärenharmonie prägen nachdenkliche Lieder über Himmel und Erde, virtuose Instrumentalmusik wie auch Liebeslieder dieser Zeit.

Ausführende: ars poetica: Sabine Lutzenberger, Mezzosopran – Theona Gubba-Chkheidze und Andreas Pilger, Barockvioline – Wolfram Oettl, Cembalo und Orgel


Claudio Monteverdi – L’incoronazione di Poppea

Donnerstag, 1. März und Freitag, 2. März 2018, 19:30 Uhr

Regierung von Schwaben, Rokokosaal, Augsburg

aTunes am Maria-Ward-Gymnasium – ein Schulprojekt

Es ist soweit! Der Höhepunkt des Experimentes ist nahe! Claudio Monteverdis Oper „Die Krönung der Poppea“ wird endlich in Augsburg aufgeführt. Die aTunes haben sich in Kooperation mit dem Leopold-Mozart-Zentrum sowie Schülern und Lehrern des Maria-Ward-Gymnasium intensiv mit der Oper auseinandergesetzt und diese eigens bearbeitet und umgestaltet. Wird Poppea wirklich Kaiserin? Bricht sich Amor einen Flügel? Gelingt es Merkur die Botscha! rechtzeitig zu überbringen? Oder wird Seneca doch nur der Mund zugeklebt? Es bleibt spannend! Wie haben sich die Mitwirkenden entschieden? Kommt und fiebert mit uns!

Ausführende: aTunes: Anne-Kathrin Abel, Gesang – Sophia Rieth und Maria Wegner, Blockflöten – Markus Guth, Cembalo

In Kooperation mit Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg und FAMA e.V.; Karten: 11,00 Euro / 6,00 Euro, Kartenvorverkauf ab 01.02.2018 per Mail über: thomas.prestele@mwg.de